26.03.2026 M+
Augen zu und durch?
Im kommunalen Haushaltsplan 2026 der Gemeinde Marxzell muss von einem negativen Ergebnishaushalt von ca. 2,6 Mio € ausgegangen werden. Im Finanzhaushalt stehen die Planungen bei rund 1,3 Mio € Netto-Kreditaufnahme.
Bedenklich!
Was steht dem in diesem Jahr als ‚Aufwand‘ gegenüber? Neben vielen Pflichtaufgaben u.a. an größeren Einzelposten:
Dachsanierung CBH, Barrierefreie Bushaltestellen, Neues Feuerwehrfahrzeug, Schulbus
Dazu kommt noch vieles aus den Mittelanmeldungen. Aber das sind im Wesentlichen Dinge, die in verschiedenen Versionen immer wieder kommen.
Dies führt zu – Zitat aus dem Haushaltsplan 2026:
Die Haushaltsplanung zeigt, dass der Gemeindehaushalt weiterhin strukturell belastet ist. Insbesondere steigende Umlagen, wachsende Personalaufwendungen sowie notwendige Investitionen in die kommunale Infrastruktur führen zu einer angespannten Haushaltslage.
Für die kommenden Haushaltsjahre bleibt es daher erforderlich, die Haushaltsentwicklung kontinuierlich zu beobachten und die Ausgabenentwicklung kritisch zu begleiten. Gleichzeitig müssen notwendige Investitionen weiterhin ermöglicht werden, um die Infrastruktur der Gemeinde langfristig zu sichern und weiterzuentwickeln -Zitatende.
Derzeit stehen einig ‚Großprojekte‘ an, deren Kosten erst in den kommenden Jahren einschlagen werden. Hier die wichtigsten Vorhaben:
- Schulzentralisierung,
- Kindergartenerweiterung in Schielberg,
- Kindergartenneubau in Burbach
- Feuerwehrhaus Pfaffenrot
Dafür sind im Haushaltsplan einige Abschätzungen für die kommenden Jahre eingetragen.
Finanzieren kann die Gemeinde das nur über Kredite.
Wozu führt das?
Nach den Schätzungen aus dem HHPlan steigen die Schulden von 1,7 Mio € im Jahr 2025 auf 18,1 Mio € im Jahr 2030. - der Jahreszins von 33.000€ auf 387.000€ !
Zurück zu diesem Jahr:
Erwartet wird ein Verlust von 2.6 Mio im Ergebnishaushalt.
Wir werden die Gemeindefinanzen grundlegend überprüfen / konsolidieren müssen.
Es müssen deshalb dringend Änderungen insbesondere auf der Ausgabenseite unserer Kommune vorgenommen werden. Möglichkeiten dazu gäbe es.
Wir müssen es nur wollen, viele Alternativen gibt es nicht und Vorschläge dazu liegen seit Jahren vor.
Spannend bleibt, was die Kommunalaufsicht zu dem vorgelegten Zahlenwerk sagen wird.
Bleibt es wieder einmal bei einem „Dudu“?
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